Einladung zur vorweihnachtlichen Feier
Zu unserer 18. vorweihnachtlichen Feier laden wir alle Mitglieder mit ihren Familien herzlich ein. Wie in den letzten Jahren schon Tradition geworden, wollen wir auch heuer die Vereinsfamilie zu einem besinnlichen Nachmittag zusammenbringen. Der hl. Nikolaus hat uns wieder sein Kommen zugesagt. Die der NATURSCHUTZ aktuell Nr. 81 beigelegte Anmeldung bitte bis Mittwoch, den
07. Dezember beim ersten Vorsitzenden Gerd Arnold in Hintermeilingen im Mühlweg 13 ausgefüllt abgeben. Wie immer auch bei Kindern die Namen und das Alter eintragen, dass die Helfer des hl. Mannes die Geschenke alters- und kindgerecht aussuchen können. „Alle Jahre wieder…“ So könnte man die Bitte um eine Kuchenspende für den Nachmittag umschreiben. Wer also einen Kuchen backen möchte, trage dies in der Anmeldung mit Art des Kuchens, ein.
Allen Bäckerinnen und Bäckern vorab schon ein herzliches „VERGELTS GOTT“.
Wir starten unsere vorweihnachtliche Feier am Samstag, den 10. Dezember 2011 ab 15.oo Uhr im „Lindencafe“
-unserem Vereinslokal in Hintermeilingen — mit gemeinsamen Kaffee trinken. Ein fröhliches Lied begrüßt dann den heiligen Nikolaus. Mit einer Geschichte will er unsere Kinder und auch die Erwachsenen auf die kommenden Christtage einstimmen. Dann wird er die mitgebrachten Geschenke an alle Kinder (bis 14 Jahre) verteilen und eine Sammeldose für weniger Glückliche rundgehen lassen. Nachdem der Nikolaus mit einem Lied verabschiedet wurde, versorgt uns das „Team vom Lindencafe“ mit Speis und Trank. So wollen wir den besinnlichen Tag in froher Runde ausklingen lassen. Wir wünschen allen schon jetzt einen schönen Tag.
Der Vorstand
NABU Waldbrunn e.V.
pflanzt mehrere Bäume und Sträucher
Am 19.06.2011 fand die Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Hintermeilingen statt. Zu diesem Anlass verbunden mit den guten Wünschen für die gesunde Rückkehr der Kameradinnen und Kameraden von Einsätzen überreichte der NABU Waldbrunn einen Gutschein für die Außengestaltung rund um das neue Gerätehaus.
Dieser Gutschein wurde am Samstag, 05.11.2011 eingelöst. Der Herbst ist für Pflanzungen die richtige Zeit. Um 10.00 Uhr trafen sich mehrere Mitglieder beider Vereine zum pflanzen der mitgebrachten Sträucher und Bäume.
Auf Wunsch der Feuerwehr wurden mehrere Felsenbirnen, Cornell-Kirschen und Wildapfel gepflanzt. Die NABU – Mitglieder spuckten in die Hände, hoben die Löcher aus, brachten Hornspäne und Pflanzerde aus und setzten die Bäume und Sträucher.

Anschließend saßen alle noch zu einem Umtrunk (die Bäume sollen ja alle anwachsen) sowie einem Imbiss im FFW-Gerätehaus zusammen und vertieften die seit langem gute Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen beiden Vereinen.
Herbstausflug 2011
Keltenmuseum am Glauberg und Stadt Büdingen
Am Sonntag, den 11.09.2011 startete der Bus der Firma Menges mit 53 Teilnehmern pünktlich um 8.00 Uhr an der Mehrzweckhalle in Hintermeilingen über die B 49 in Richtung Glauberg in der Wetterau.
Nach kurzer Fahrt wurde ein Parkplatz bei Münzenberg zum gemeinsamen Frühstück angefahren. Traditionell gab es Fleischwurst, gekochte Eier, Nutella, selbstgemachte Marmelade und Brötchen. Dazu frischen, heißen Kaffee oder, wer wollte, auch ein erfrischendes Bier.
Nach dieser Stärkung erreichten wir um ca. 10.30 Uhr das im Mai 2011 neu eröffnete Museum „Keltenwelt am Glauberg“. Der 11. Sept. 2011 war der Tag des offenen Museums – der Eintritt war also frei. Wir hatten keine Führung geplant – so konnte jeder das Museum sowie die Ausgrabungsstätten nach eigenen Interessen erkunden.
Zum gemeinsamen Mittagessen ging es anschließend in das Gasthaus „Zum Hanjer“ nach Altenstadt – Enzheim. Hier wurden wir bereits erwartet – Getränke und die vorbestellten Speisen wurden in kurzer Zeit serviert und es schmeckte allen vorzüglich. Und besonders wichtig – das Preis / Leistungsverhältnis stimmte.
Anschließend ging es nach Büdingen - nach kurzer Fahrt kamen wir dort an. Die historische, von einer Mauer umgebenen Altstadt lud zum erkunden und bummeln nach eigenen Vorlieben ein. Auch hier waren alle Museen bei freiem Eintritt geöffnet. Auch viele kleine, nette Cafe’s, Biergärten und Kneipen luden zum verweilen ein.
Gegen 18.00 Uhr starteten wir in Richtung Hintermeilingen. Wer wollte, konnte dort noch im Gasthaus „Stadt Köln“ diesen Tag beim Dämmerschoppen ausklingen lassen.
Auch der Wettergott spielte an diesem Tag mit – es war angenehm warm und trocken, erst auf der Rückfahrt holte uns der Regen ein. Alles in allem ein gelungener Ausflug und wunderschöner Tag.
Abschließend möchte sich der Vorstand bei allen, die zum guten Gelingen beigetragen haben, ganz, ganz herzlich bedanken. Vergelt’s Gott.
Keine Zerstörung des FFH- und Naturschutzgebietes „ Heidenhäuschen“
Der NABU Waldbrunn e. V. begrüßt die Entscheidung der Gemeinde Waldbrunn, keine Genehmigung für eine Reaktivierung eines Basaltsteinbruches zu erteilen.
Der NABU bedankt sich bei allen, die für die Erhaltung des FFH- und Naturschutzgebietes eingetreten sind – auf welche Weise auch immer. Besonders hervorheben möchten wir die Initiatoren aus Steinbach, Frau Christine Häuser und Herr Bernd Scholz, aus Hangenmeilingen Herr Rudi Wagner sowie aus Ellar Herr Thomas Zey.
Sie alle und die Vorstandsmitglieder des NABU haben sehr viel Zeit, Nerven, Kraft und tlw. auch finanzielle Mittel aufgewendet um die Bürgerinnen und Bürger aus Ihrer Gleichgültigkeit wach zu rütteln.
Alle wollen den mündigen, aufgeschlossenen Bürger – Ja, warum wurde die Bevölkerung in Waldbrunn bei einem so sensiblen und für viele hier lebenden Menschen wichtigen Thema nicht früher informiert.
Hier und da sickerte etwas durch – der NABU Waldbrunn e. V. wurde aktiv und es kam Bewegung in diese Angelegenheit.
So wurden nach bekannt werden des Vorhabens Schreiben an die Gemeinde Waldbrunn gerichtet. Ein Gespräch beim Bürgermeister fand statt. Weitere Schreiben wurden an den Regierungspräsident in Gießen – Obere Naturschutzbehörde , die Untere Naturschutzbehörde in Limburg usw. gerichtet, die Presse wurde eingeschaltet, die Bürgerversammlung in Fussingen besucht, eine Sternwanderung an den alten Steinbruch durchgeführt. Das HR3 – Fernsehen brachte einen Bericht über die Sternwanderung in der Hessenschau. Auch wurde vor den Wahlen in allen 5 Ortsteilen Flyer verteilt, Plakate wurden aufgehängt. Sehr wichtig war auch eine Unterschriftensammlung mit der Übergabe von über 1900 Unterschriften an den Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Herr Marc Eisenkopf. Viele Gespräche und Ortsbesichtigungen wurden geführt.
Auch alle Naturschutzverbände – NABU Hessen, NABU Deutschland, die Kreisvorstände der HGON und des BUND wurden eingebunden.
Alle uns vorhandene Daten – Schriftstücke, Presseberichte usw. - können auch weiterhin auf der Webseite des NABU eingesehen werden – www.nabuwaldbrunn.de
Zu erwähnen bleibt jedoch auch, dass seitens der Fa. Schmidt-Basalt Untersuchungen im FFH- und Naturschutzgebiet durchgeführt wurden, die durch die Behörden beim RP in Gießen zu genehmigen waren. Diese Untersuchungen wurden nicht beantragt und daher auch nicht genehmigt. Dies ist zumindest eine Ordnungswidrigkeit. Diese Messungen wurden jedoch still schweigend durch den Bürgermeister geduldet. Auf der JHV des NABU räumt unser Bürgermeister Formfehler seitens der ausführenden Firma ein, hält diese jedoch nicht für sehr relevant.
Dies trägt unserer Meinung nicht zur Sachlichkeit und demokratischem Verständnis bei. Man braucht sich nur die beklagte, allgemeine Politikverdrossenheit anzuschauen.
Leider waren, wie bereits in der Presse berichtet, auch verschiedene Unsachlichkeiten und Angriffe auf Befürworter und Gegner, Mitglieder des NABU und Kommunalpolitiker, dabei.
Hiervon distanziert sich der Vorstand des NABU Waldbrunn e. V. ganz entschieden – wir haben immer versucht, sachlich und demokratisch unseren Widerstand vorzubringen.
Wollen wir hoffen, dass das Thema „ Reaktivierung des Basaltbruches“ und damit die Zerstörung des FFH- und Naturschutzgebietes „Heidenhäuschen“ endgültig vom Tisch ist.
Der NABU Waldbrunn e. V. wird wachsam bleiben.
Großer Rückhalt für den NABU Waldbrunn e. V.
und die Initiatoren aus Steinbach und Hangenmeilingen für den Erhalt des FFH- und Naturschutzgebietes „Heidenhäuschen“
Am Dienstag, 07. Juni 2011 übergaben Mitglieder des NABU unter Führung des 1. Vorsitzenden Gerd Arnold und den Initiatoren Rudi Wagner aus Elbtal -Hangenmeilingen sowie Christine Häuser und Bernd Scholz aus Hadamar – Steinbach über 1900 Unterschriften - mit dem Ziel zum Erhalt des FFH – und Naturschutzgebietes und damit natürlich gegen die Wiederaufnahme des Basaltabbaus „Auf der Lay“ in Ellar - an den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Waldbrunns, Herrn Marc Eisenkopf.
Gerd Arnold erklärte, dass dem NABU ganz besonders der Erhalt der Natur für Menschen, Tiere und Pflanzen in diesem sensiblen Bereich rund um das „Heidenhäuschen“ am Herzen liegt. Er betonte, dass auch der Ehrenbürger von Waldbrunn und Heimathistoriker, Herr Walter Rudersdorf, sich durch seine Unterschrift für den Erhalt stark macht.
Für die Initiative aus Steinbach erklärte Bernd Scholz, dass es nicht nur um das gefürchtete höhere Verkehrsaufkommen durch Basalt –LKW geht, sondern das viele Einwohner ihre Verbundenheit zu ihrer Heimat rund um das Heidenhäuschen zum Ausdruck bringen wollten.
In Elbtal – Hangenmeilingen hatte Rudi Wagner die Unterschriftenaktion organisiert. Er betont, dass der geplante Steinbruch bis fast 400 m an die ersten Häuser heran reichen würde. Die Lebensqualität der dort lebenden Menschen würde dann ganz stark darunter leiden und beeinträchtigt werden.
In ihrem Begleitschreiben weisen die Initiatoren auch auf die Bedeutung des FFH – und Naturschutzgebietes für die Naherholung, den Grundwasser- und Klimaschutz hin. Auch die historischen bedeutsamen frühen Siedlungen aus der Keltenzeit benötigen den Schutz dieses Gebietes. Auch wird auf die zunehmende Belastung durch Lärm, Feinstaub und höheres Verkehrsaufkommen durch Basalt – LKW und damit verbunden auch ein größeres Sicherheitsrisiko für die hier lebenden Menschen, besonders ihrer Kinder, hingewiesen.
Herr Marc Eisenkopf wollte sich nicht vorab für eine Entscheidung für oder gegen den Steinbruch festlegen. Er versicherte jedoch, die Listen und das Begleitschreiben an die Fraktionen der CDU, SPD und Bürgerliste weiter zu leiten, damit dies in den Meinungsfindungsprozess einfliesen kann. Ausdrücklich lobte er das Engagement der Initiatoren: „Heutzutage ist es nicht mehr selbstverständlich, dass sich Bürgerinnen und Bürger so aktiv bei Themen des Gemeinwesens einbringen“.
Im Anschluss wurde noch ein Schreiben des NABU an die Fraktionsvorsitzenden von CDU, SPD und Bürgerliste übergeben. Hier wurde das Angebot für Gespräche und der Austausch von Informationen vom 21. Dez. 2010 erneuert.
Leider wurde die Aktion aber auch wiederholt sabotiert. So wurde aus der Volksbank Hausen eine Liste mit ca. 100 Unterschriften entwendet. Auch die anhängenden Kugelschreiber wurden wiederholt unbrauchbar gemacht. In Elbtal wurde eine Metzgerei von Mitarbeitern der Fa. Schmidt – Basalt aufgefordert, die Unterschriften sowie ein Plakat aus den Geschäftsräumen zu entfernen.
Trotz aller verschiedenen Interessen und Meinungen muss man sich fragen: „Wie steht es da um unser Demokratieverständnis?“
Abschließend kann man sagen, dass dies eine großartige, gelungene Aktion der Menschen für den Erhalt des FFH- und Naturschutzgebietes ist. Bleibt zu hoffen, dass sich die Frauen und Männer der Gemeindevertretung ebenfalls für die Menschen und die Natur entscheiden.
Für den NABU Waldbrunn e. V.
Herbert Arnold, 2. Vorsitzender
Wiederinbetriebnahme des Steinbruchs „Auf der Lay“
Das erste Jahrzehnt im 21. Jahrhundert neigt sich seinem Ende zu. Gleichzeitig war es auch das 30. Jahr unserer Vereinsgeschichte.
Einer der Gründe zur Gründung unserer Vogelschutzgruppe – später NABU Waldbrunn e.V. war 1978 der Antrag auf Wiederinbetriebnahme des Steinbruchs „Auf der Lay“. Dies konnte zusammen mit anderen örtlichen Vereinen und regionalen Verbänden verhindert werden.
Im Jahr 2010 holt uns die Geschichte jedoch wieder ein.
Seit einigen Wochen kreisen wieder Gerüchte durch die Gemeinde, dass es erneut Bestrebungen gibt, den Steinbruch zu reaktivieren. Am 2.Nov.2010 erscheint ein Bericht in der Nassauischen Neuen Presse „Wieder Basaltabbau in Ellar“.
Das Gebiet, wo der Steinbruch reaktiviert werden soll, liegt in einem Naturschutz- und FFH (Flora, Fauna und Habitat) – Gebiet. Dies gilt es zu schützen.
Ein solcher Steinbruch ist von großem öffentlichen Interesse für die Bürgerinnen und Bürger in Waldbrunn, Hadamar und Elbtal.
Betrifft es doch den Lebensbereich und die Lebensqualität und die geschaffenen Werte der hier lebenden Menschen auf viele Jahre (20 J. und mehr). Durch Lärm, Dreck und Staub, erhöhtem Verkehrsaufkommen durch Basalt - LKW gibt es starke Belastungen. Weiterhin wird durch den Verlust des Naherholungs-, Naturschutz- und FFH - Gebietes „Heidenhäuschen“ die Lebensqualität erheblich gemindert. Diese Liste lässt sich noch weiter fortsetzen.
Alles läuft jedoch unter dem Siegel „Streng geheim“.
So kann man im 21. Jahrhundert nicht mit den Menschen umgehen, Der NABU Waldbrunn e.V. wird am Ball bleiben und versuchen, an Informationen heran zu kommen. Diese Informationen – Berichte aus der Presse, Leserbriefe, Schreiben mit Behörden und Protokolle von Besprechungen – werden wir auf unserer Plattform www.nabuwaldbrunn.de veröffentlichen und somit allen Interessierten zur Verfügung stellen.
Pressemitteilung vom 13. März. 2010 in den Waldbrunner Nachrichten Nummer 5
Der NABU Waldbrunn ist ein eingetragener Verein, er ist parteipolitisch unabhängig.
Aufgaben und Zweck des Vereins sind in § 2 der Satzung festgelegt.
§2 Aufgaben und Zweck
(1) Förderung des Naturschutzes, der Landschaftspflege, des Tierschutzes unter besonderer Berücksichtigung der frei lebenden Vogelwelt.
(2) Das Erhalten, Schaffen und Verbessern von Lebensgrundlagen für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt, sowie die Durchführung von Artenschutzmaßnahmen.
(3) Ökologisch wertvolle Flächen anzukaufen, zu pachten, zu betreuen, zu gestalten und zu sichern; sowie die gesamte Breite des Naturschutzes wahr zu nehmen.
(4) Öffentliches Vertreten und Verbreiten der Ziele des Natur- und Umweltschutzgedankens, besonders unter der Jugend.
Der NABU Waldbrunn e.V. ist nicht:
das Ordnungsamt der Gemeinde Waldbrunn, keine Polizeidienststelle sowie die Untere Naturschutzbehörde beim Landrat des Kreises Limburg-Weilburg.
Der NABU bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger von Waldbrunn bei evtl. anfallenden Problemen bei diesen Ämtern vorstellig zu werden. Auch sollte man Zivilcourage zeigen und nicht anonym beim NABU Mitteilungen abgeben.
Die Vorstandsmitglieder des NABU Waldbrunn e.V. sind jedoch natürlich offen für Anregungen und gerne zu persönlichen Gesprächen bereit.
Vielen Dank im Sinne einer intakten Umwelt und liebenswerten Natur.
Der Vorstand
gez. Gerd Arnold, 1. Vorsitzender
gez. Herbert Arnold, 2. Vorsitzender



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