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Start Steinbruch Ellar "Auf der Lay"
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Wiederinbetriebnahme des Steinbruchs "Auf der Lay" bei Waldbrunn - Ellar

Wichtig: Der Steinbruch wird nicht wiedereröffnet. Dies wurde am 23.08.2011, von dem Bürgermeister Lothar Blättel und dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung bekannt gegeben.

Keine Zerstörung des FFH- und Naturschutzgebietes „ Heidenhäuschen“

Der NABU Waldbrunn e.V. begrüßt die Entscheidung der Gemeinde Waldbrunn, keine Genehmigung für eine Reaktivierung  eines Basaltsteinbruches zu erteilen.

Der NABU bedankt sich bei allen, die für die Erhaltung des FFH- und Naturschutzgebietes eingetreten sind – auf welche Weise auch immer. Besonders hervorheben möchten wir die Initiatoren aus Steinbach, Frau Christine Häuser und Herr Bernd  Scholz, aus Hangenmeilingen Herr Rudi Wagner sowie aus Ellar Herr Thomas Zey.

Sie alle und die Vorstandsmitglieder des NABU haben sehr viel Zeit, Nerven, Kraft und tlw. auch finanzielle Mittel aufgewendet  um die Bürgerinnen und Bürger aus Ihrer Gleichgültigkeit wach zu rütteln.

Alle wollen den mündigen, aufgeschlossenen Bürger – Ja, warum wurde die Bevölkerung in Waldbrunn bei einem so sensiblen und für viele hier lebenden Menschen wichtigen Thema nicht früher informiert.

Hier und da sickerte etwas durch – der NABU Waldbrunn e. V. wurde aktiv und es kam Bewegung in diese Angelegenheit.

So wurden  nach bekannt werden des Vorhabens Schreiben an die Gemeinde Waldbrunn gerichtet. Ein Gespräch beim Bürgermeister fand statt. Weitere Schreiben wurden an  den Regierungspräsident in Gießen – Obere Naturschutzbehörde , die Untere Naturschutzbehörde in Limburg usw. gerichtet, die Presse wurde eingeschaltet, die Bürgerversammlung in Fussingen besucht, eine Sternwanderung an den alten Steinbruch durchgeführt. Das HR3 – Fernsehen brachte einen Bericht über die Sternwanderung in der Hessenschau. Auch wurde vor den Wahlen in allen 5 Ortsteilen Flyer verteilt, Plakate wurden aufgehängt. Sehr wichtig war auch eine Unterschriftensammlung mit der Übergabe von über 1900 Unterschriften an den Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Herr Marc Eisenkopf. Viele Gespräche und Ortsbesichtigungen wurden geführt.

Auch alle Naturschutzverbände – NABU Hessen, NABU Deutschland, die Kreisvorstände der HGON und des BUND wurden eingebunden.

Zu erwähnen bleibt jedoch auch, dass seitens der Fa. Schmidt-Basalt Untersuchungen im FFH- und Naturschutzgebiet durchgeführt wurden,  die durch die Behörden beim RP in Gießen zu genehmigen waren. Diese Untersuchungen wurden nicht beantragt und daher auch nicht genehmigt. Dies ist zumindest eine Ordnungswidrigkeit. Diese Messungen wurden als Formfehler seitens der ausführenden Firma als nicht sehr relevant stillschweigend hingenommen.

Dies trägt unserer Meinung nicht zur Sachlichkeit und demokratischem Verständnis bei. Man braucht sich nur die allseits beklagte,  allgemeine Politikverdrossenheit anzuschauen.

Leider waren, wie bereits in der Presse berichtet, auch verschiedene Unsachlichkeiten  und Angriffe auf Befürworter und Gegner, Mitglieder des NABU und  Kommunalpolitiker,  dabei.

Hiervon distanziert sich der Vorstand des NABU Waldbrunn e. V. ganz entschieden – wir haben immer versucht, sachlich und demokratisch unseren Widerstand vorzubringen.

Wollen wir hoffen, dass das Thema „ Reaktivierung des Basaltbruches“ und damit die Zerstörung des FFH- und Naturschutzgebietes „Heidenhäuschen“  endgültig vom Tisch ist.

Der NABU Waldbrunn wird wachsam bleiben.



Seit einigen Wochen kreisen wieder Gerüchte durch die Gemeinde, dass es erneut Bestrebungen gibt, den Steinbruch "Auf der Lay" in der Gemarkung Ellar zu reaktivieren. Am 2.Nov.2010 erscheint ein Bericht in der Nassauischen Neuen Presse „Wieder Basaltabbau in Ellar“. Es wird berichtet, das die Dornburger Firma Basalt Schmidt den Steinbruch mit Hinblick auf eine Reaktivierung auf Basaltvorkommen untersucht.
Das Gebiet, wo der Steinbruch reaktiviert werden soll, liegt in einem Naturschutz- und FFH (Flora, Fauna und Habitat) – Gebiet. Dies gilt es zu schützen.
Ein solcher Steinbruch ist von großem öffentlichen Interesse für die Bürgerinnen und Bürger in Waldbrunn, Hadamar und Elbtal.
Betrifft es doch den Lebensbereich und die Lebensqualität und die geschaffenen Werte der hier lebenden Menschen auf viele Jahre (20 Jahre und mehr). Durch Lärm, Dreck und Staub, erhöhtem Verkehrsaufkommen durch Basalt - LKW gibt es  starke Belastungen. Weiterhin wird durch den Verlust des Naherholungs-, Naturschutz- und FFH - Gebietes „Heidenhäuschen“ die Lebensqualität erheblich gemindert. Diese Liste lässt sich noch weiter fortsetzen.
Alles läuft jedoch unter dem Siegel „Streng geheim“.

Auf dieser Seite werden wir Sie über die Bestrebungen, den Steinbruch "Auf der Lay" in Ellar, wieder in Betrieb zu nehmen informieren.

Alle Informationen, die uns zur Verfügung stehen veröffentlichen wir hier in chronologischer Reihenfolge. Dies umfasst Berichte aus der Presse, Leserbriefe, Schreiben mit Behörden und Protokolle von Besprechungen.

1. Anfrage an die Gemeinde bezüglich der Gerüchte über die Reaktivierung des Steinbruchs [08.10.2010]
2. Antwort des Bürgermeisters Herr L. Blättel [11.10.2010]
3. Brief an die untere Naturschutzbehörde [25.10.2010]
4. Bericht NNP "Wieder Basaltabbau bei Ellar" [02.11.2010] Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
5. Leserbrief von Herrn Dr. Thomas Schmitt und Herrn Peter Paul Schweitzer[05.11.2010]
6. Antwort der unteren Naturschutzbehörde [08.11.2010]
7. Zweite Anfrage an die Gemeinde  [13.11.2010]
8. Leserbrief Hildegard und Herbert Arnold [16.11.2010]
9. Protokoll des Gesprächstermines mit Bürgermeister L. Blättel [25.11.2010]
10. Leserbrief von Hernn Egon Fränkle [30.11.2010]
11. Schreiben an die Fraktionsvorsitzenden bezüglich einer Stellungnahme zum Steinbruch [21.12.2010]
12. Bericht NNP "Diskutieren und Bohren" [07.01.2011] Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
13. Leserbrief: Herrn Thomas Zey [10.01.2011]
14. Leserbrief: Gerd Arnold [12.01.2011]
15. Bericht des NABU in den Waldbrunner Nachrichten [17.02.2011]
16. Antwort der CDU- Fraktion Waldbrunn/Ww. [23.02.2011] 
17. Wollen die Bürger wieder Basaltabbau?. [08.03.2011] 
Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
18. Basaltbruch? Nein,danke! Pressebericht in der NNP zur Bürgerversammlung [12.03.2011]   Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
19. Protest aus Hadamar [12.03.2011] Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
20. Bürger gegen Steinbruch - Pressebericht des Weilburger Tageblattes. [13.03.2011]  Mit freundlicher Genehmigung des Weilburger Tageblatt
21. Besorgte Bürger schließen sich bei Wer-Kennt-Wen in der Gruppe: " Schützt das Heidenhäuschen" zusammen [12.03.2011]
22. Ganz andere Probleme. Leserbrief von Herrn Dr. Thomas Schmitt [12.03.2011]
Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
23. FWG gegen Basaltbruch [14.03.2011]  Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
24. Leserbrief: Bei der Komunalwahl die Katze im Sack kaufen [14.03.2011]  Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
25. Leserbrief: Das Schweigen der Parteien [14.03.2011] Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
26. Leserbrief: Auf die Bürger hören... [18.03.2011] Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
26a. Leserbrief: Solidarität mit Nachbargemeinden Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
27. Leserbriefe: FFH Gebiet als Siegel und Anschlag auf den Lebensraum
Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
28. Der Widerstand regt sich. Pressebericht in der NNP Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
29. Widerstand breitet sich aus. Pressebericht in der NNP  Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
30. Antwort auf eine Anfrage bei dem Regierungs Präsidium. [12.04.2011]
31. Rund 350 Steinbruch-Gegner am Heidenhäuschen vorläufiger Bericht von Volker Thies [17.04.2011]
32. Marsch zum Heidnhäuschen Bericht aus der NNP vom 20.04.2011
Pressebericht in der NNP Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
33. 1900 Unterschriften gegen Steinbruch am Heidenhäuschen Bericht von Volker Thies [08.06.2011]
34.
1900 Unterschriften gegen Steinbruch am Heidenhäuschen  Pressebericht in der NNP Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
35. Bericht zur Übergabe der Unterschriften.
36. Schreiben des NABU an die Fraktionen bezüglich eines Gesprächstermines
37. Vorabbericht von Volker Thies: Kein neuer Basaltabbau
38. Kein neuer Basaltabbau Pressebericht in der NNP
Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
39. Dankschreiben


Neunovellierung des Naturschutzgebietes Heidenhäuschen

Das Naturschutzgebiet rund um das Heidenhäuschen wurde neu Novelliert. Den Bericht dazu finden Sie hier im PDF Format.



Großer Rückhalt für den NABU Waldbrunn e. V.

und die Initiatoren aus Steinbach und Hangenmeilingen für den Erhalt des FFH- und Naturschutzgebietes „Heidenhäuschen“

Am Dienstag, 07. Juni 2011 übergaben Mitglieder des NABU unter Führung des 1. Vorsitzenden Gerd Arnold und den Initiatoren Rudi Wagner aus Elbtal -Hangenmeilingen sowie Christine Häuser und Bernd Scholz aus Hadamar – Steinbach über 1900 Unterschriften  - mit dem Ziel zum Erhalt des FFH – und Naturschutzgebietes und damit natürlich gegen die Wiederaufnahme des Basaltabbaus „Auf der Lay“ in Ellar -    an den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Waldbrunns, Herrn Marc Eisenkopf.

Gerd Arnold erklärte, dass dem NABU ganz besonders der Erhalt der Natur für Menschen, Tiere und Pflanzen in diesem sensiblen Bereich rund um das „Heidenhäuschen“ am Herzen liegt. Er betonte, dass auch der Ehrenbürger von Waldbrunn und Heimathistoriker, Herr Walter Rudersdorf, sich durch seine Unterschrift für den Erhalt stark macht.

Für die Initiative aus Steinbach erklärte Bernd Scholz, dass es nicht nur um das gefürchtete höhere Verkehrsaufkommen durch Basalt –LKW geht, sondern das viele Einwohner ihre Verbundenheit zu ihrer Heimat rund um das Heidenhäuschen zum Ausdruck bringen wollten.

In Elbtal – Hangenmeilingen hatte Rudi Wagner die Unterschriftenaktion organisiert. Er betont, dass der geplante Steinbruch bis fast 400 m an die ersten Häuser heran reichen würde. Die Lebensqualität der dort lebenden Menschen würde dann ganz stark darunter leiden und beeinträchtigt werden.

In ihrem Begleitschreiben weisen die Initiatoren auch auf die Bedeutung des FFH – und Naturschutzgebietes für die Naherholung, den Grundwasser- und Klimaschutz hin. Auch die historischen bedeutsamen frühen Siedlungen aus der Keltenzeit benötigen den Schutz dieses Gebietes. Auch wird  auf die zunehmende Belastung durch Lärm, Feinstaub und höheres Verkehrsaufkommen durch Basalt – LKW und damit verbunden auch ein größeres Sicherheitsrisiko für die hier lebenden Menschen, besonders ihrer Kinder, hingewiesen.

Herr Marc Eisenkopf wollte sich nicht vorab für eine Entscheidung für oder gegen den Steinbruch festlegen. Er versicherte jedoch, die Listen und das Begleitschreiben an die Fraktionen der CDU, SPD und Bürgerliste weiter zu leiten, damit dies in den Meinungsfindungsprozess einfliesen kann. Ausdrücklich lobte er das Engagement der Initiatoren: „Heutzutage ist es nicht mehr selbstverständlich, dass sich Bürgerinnen und Bürger so aktiv bei Themen des Gemeinwesens einbringen“.

Im Anschluss wurde noch ein Schreiben des NABU an die Fraktionsvorsitzenden von CDU, SPD und Bürgerliste übergeben. Hier wurde das Angebot für Gespräche und der Austausch von Informationen vom 21. Dez. 2010 erneuert.

Leider wurde die Aktion aber auch wiederholt sabotiert. So wurde aus der Volksbank Hausen eine Liste mit ca. 100 Unterschriften entwendet. Auch die anhängenden Kugelschreiber wurden wiederholt unbrauchbar gemacht. In Elbtal wurde eine Metzgerei von Mitarbeitern der Fa. Schmidt – Basalt aufgefordert, die Unterschriften sowie ein Plakat aus den Geschäftsräumen zu entfernen.

Trotz aller verschiedenen Interessen und Meinungen muss man sich fragen: „Wie steht es da um unser Demokratieverständnis?“

Abschließend kann man sagen, dass dies eine großartige, gelungene Aktion der Menschen für den Erhalt des FFH- und Naturschutzgebietes ist. Bleibt zu hoffen, dass sich die Frauen und Männer der Gemeindevertretung ebenfalls für die Menschen und die Natur entscheiden.

Für den NABU Waldbrunn e. V.

Herbert Arnold, 2. Vorsitzender


Wiederinbetriebnahme  des Steinbruchs „Auf der Lay“

Das erste Jahrzehnt im 21. Jahrhundert neigt sich  seinem Ende zu. Gleichzeitig war es auch das 30. Jahr unserer Vereinsgeschichte.

Einer der Gründe zur Gründung unserer Vogelschutzgruppe – später NABU Waldbrunn e.V. war 1978 der Antrag auf Wiederinbetriebnahme des Steinbruchs „Auf der Lay“. Dies konnte zusammen mit anderen örtlichen Vereinen und regionalen Verbänden verhindert werden.

Im Jahr 2010 holt uns die Geschichte jedoch wieder ein.

Seit einigen Wochen kreisen wieder Gerüchte durch die Gemeinde, dass es erneut Bestrebungen gibt, den Steinbruch zu reaktivieren. Am 2.Nov.2010 erscheint ein Bericht in der Nassauischen Neuen Presse „Wieder Basaltabbau in Ellar“.

Das Gebiet, wo der Steinbruch reaktiviert werden soll, liegt in einem Naturschutz- und FFH (Flora, Fauna und Habitat) – Gebiet. Dies gilt es zu schützen.

Ein solcher Steinbruch ist von großem öffentlichen Interesse für die Bürgerinnen und Bürger in Waldbrunn, Hadamar und Elbtal.

Betrifft es doch den Lebensbereich und die Lebensqualität und die geschaffenen Werte der hier lebenden Menschen auf viele Jahre (20 J. und mehr). Durch Lärm, Dreck und Staub, erhöhtem Verkehrsaufkommen durch Basalt - LKW gibt es  starke Belastungen. Weiterhin wird durch den Verlust des Naherholungs-, Naturschutz- und FFH - Gebietes „Heidenhäuschen“ die Lebensqualität erheblich gemindert. Diese Liste lässt sich noch weiter fortsetzen.

Alles läuft jedoch unter dem Siegel „Streng geheim“.

So kann man im 21. Jahrhundert nicht mit den Menschen umgehen, Der NABU Waldbrunn e.V. wird am Ball bleiben und versuchen, an Informationen heran zu kommen. Diese Informationen – Berichte aus der Presse, Leserbriefe, Schreiben mit Behörden und Protokolle von Besprechungen – werden wir auf unserer Plattform  www.nabuwaldbrunn.de veröffentlichen und somit allen Interessierten zur Verfügung stellen.

Zur Informationsseite


Unterschriftenlisten

Die Unterschriftenlisten wurden eingesammelt und ausgezählt. Aus Waldbrunn, Elbtal und Hadamar kamen 1900 Unterschriften zusammen. Diese Listen wurden an den den Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Marc Eisenkopf, übergeben. 

Erste Proteste gegen den Steinbruch in Ellar am Heidenhäuschen

Bei der Winterwanderung der FFW Hintermeilingen wurden Protestplakate gegen die Wiederinbetriebnahme des Steinbruchs "Auf der Lay" entdeckt.

Protestplakat gegen den Steinbruch Lay im Naturschutz und FFH Gebiet Heidenhäuschen bei Ellar Waldbrunn   Protestplakat gegen den Steinbruch Lay im Naturschutz und FFH Gebiet Heidenhäuschen bei Ellar Waldbrunn   Protestplakat gegen den Steinbruch Lay im Naturschutz und FFH Gebiet Heidenhäuschen bei Ellar Waldbrunn

 

Lage des Steinbruches

Der Steinbruch befindet sich in unmittelbarer Nähe der Ortschaften Ellar, Hintermeilingen, Hangenmeilingen und Steinbach. Diese Ortschaften können bei einer Reaktivierung mit einer Geräusch-, sowie Dreck- und Staubbelastung durch den Abbau des Basalts rechnen, sowie mit einem hohen Verkehrsaufkommen durch Basalt- LKW.
Der alte Steinbruch liegt in dem Naturschutzgebiet „Heidenhäuschen“ und FFH (Flora, Fauna und Habitat) Gebiet. Dieses Gebiet dient dem Schutz von wildlebenden Arten und deren Lebensräumen. Auch grenzt er direkt an ein Wasserschutzgebiet an.
Auf der nachfolgenden Karte ist der alte Steinbruch markiert. Die blaue Umrahmung stellt die wahrscheinlichen Ausmaße dar, sollte der Steinbruch reaktiviert werden.  


Steinbruch "Auf der Lay" bei Waldbrunn Ellar auf einer größeren Karte anzeigen

 

Vor- und Nachteile der Reaktivierung des Steinbruches

Für die Gemeinde Waldbrunn:

Vorteile: Nachteile:
- Einnahmen (Pachteinnahmen, Gewerbesteuer, Beteiligung am Abbau - Höhe unbekannt)- Schäden an Straßen durch den hohen LKW Verkehr

- Schäden am Kanal- und Wassernetz

- Klimaveränderung

- Zerstörung des Naturschutz- und FFH- Gebietes

- Zerstörung kulturhistorischer Stätten

- Störung des Wasserhaushalts

Hierbei stellt sich allerdings die Frage, ob die zu erwartenden Einnahmen die Kosten, welche durch eine höhere Belastung der Straßen entstehen, überhaupt decken. Die Waldbrunner Straßen sind teilweise in einem schlechten Zustand und für eine so hohe Belastung durch LKWs nicht ausgelegt. Dadurch können hohe Kosten, welche nicht quantifizierbar sind, für Sanierungsarbeiten entstehen. Wer kommt hierfür auf? Die Firma Schmidt Basalt oder die Bürgerrinnen und Bürger entsprechend der Straßenbausatzung?

Für die Firma Schmitd Basalt:

Vorteile: Nachteile:
- hohe Gewinne durch den Verkauf des Waldbrunner Basalts?

Für die Bürger und Bürgerinnen von Hintermeilingen, Ellar, Hangenmeilingen und Steinbach:

Vorteile: Nachteile:

- hoher LKW Verkehr (Verminderung der Verkehrssicherheit)

- Verschmutzung durch Staub
  (durch Sprengungen und Brecheranlagen. Daraus resultiert eine schlechtere Luftqualität)

- höhere Instandhaltungskosten für die Gebäude
  (Verschmutzung durch Staub, Erschütterungen durch den höheren LKW Verkehr)

- Lärmentwicklung (durch Sprengungen, Brecheranlagen und LKW)

- Gesundheitliche Schäden durch Feinstaubbelastung

- Abholzung des Waldes. Daraus resultiert eine starke Störung des Wasser- und Klimahaushaltes

- Verlust des Naturschutzgebietes "Heidenhäuschen"

- Verlust des FFH- Gebietes (Flora, Fauna, Habitat)

- Verlust des Naherholungsgebietes

- Wertminderung der persönlich geschaffenen Werte

Die eindeutigen Verlierer sind bei einer Reaktivierung des Steinbruches die Natur und die Bürgerinnen und Bürger der umliegenden Ortschaften. Sie haben wenige bzw. keine Vorteile. Allerdings werden Sie stark durch den LKW- Verkehr, Staub- und Geräuschentwicklung belastet.
Laut dem Bericht "Schule im Steinbruch", erschienen in der NNP, werden in Elbgrund/Langendernbach 2000 Tonnen Basalt pro Tag verarbeitet. Das entspricht bei 20 Tonnen LKWs 100 Voll- und 100 Leerfahrten. Insgesamt also 200 Fahrten am Tag. Bei 8 Arbeitsstunden (640 Minuten) fährt alle 3,2 Minuten ein LKW durch die engen Straßen von Ellar, Hintermeilingen oder Steinbach.
Ebenfalls ist entsprechend diesem Bericht der Lärm der Brecheranlage bei entsprechendem Wind in der 4 Kilometer entfernten Elbtalschule zu hören. Die direkt betroffenen Ortschaften liegen alle zwischen ca. 0,7 und 2,5 Kilometern von dem Steinbruch entfernt. Also viel näher. Dadurch wird der Lärmpegel erheblich höher sein.

 

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 29. Juni 2013 um 10:46 Uhr