NABU Waldbrunn/ww e.V,

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Start Steinbruch Ellar "Auf der Lay"
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Wiederinbetriebnahme des Steinbruchs "Auf der Lay" bei Waldbrunn - Ellar

Zur Kontaktaufnahme rund um das Thema Steinbruch stehen wir Ihnen unter der Emailadresse:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  gerne zur Verfügung.


Wichtig: Der Steinbruch wird nicht wiedereröffnet. Dies wurde am 23.08.2011, von dem Bürgermeister Lothar Blättel und dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung bekannt gegeben.

Hier ein Vorrabbericht von Volker Thies: http://www.vtaktuell.net/?p=2078

Bericht in der NNP: http://www.fnp.de/nnp/region/lokales/limburg-lahn/kein-neuer-basaltabbau_rmn01.c.9153581.de.html


Seit einigen Wochen kreisen wieder Gerüchte durch die Gemeinde, dass es erneut Bestrebungen gibt, den Steinbruch "Auf der Lay" in der Gemarkung Ellar zu reaktivieren. Am 2.Nov.2010 erscheint ein Bericht in der Nassauischen Neuen Presse „Wieder Basaltabbau in Ellar“. Es wird berichtet, das die Dornburger Firma Basalt Schmidt den Steinbruch mit Hinblick auf eine Reaktivierung auf Basaltvorkommen untersucht.
Das Gebiet, wo der Steinbruch reaktiviert werden soll, liegt in einem Naturschutz- und FFH (Flora, Fauna und Habitat) – Gebiet. Dies gilt es zu schützen.
Ein solcher Steinbruch ist von großem öffentlichen Interesse für die Bürgerinnen und Bürger in Waldbrunn, Hadamar und Elbtal.
Betrifft es doch den Lebensbereich und die Lebensqualität und die geschaffenen Werte der hier lebenden Menschen auf viele Jahre (20 Jahre und mehr). Durch Lärm, Dreck und Staub, erhöhtem Verkehrsaufkommen durch Basalt - LKW gibt es  starke Belastungen. Weiterhin wird durch den Verlust des Naherholungs-, Naturschutz- und FFH - Gebietes „Heidenhäuschen“ die Lebensqualität erheblich gemindert. Diese Liste lässt sich noch weiter fortsetzen.
Alles läuft jedoch unter dem Siegel „Streng geheim“.

Auf dieser Seite werden wir Sie über die Bestrebungen, den Steinbruch "Auf der Lay" in Ellar, wieder in Betrieb zu nehmen informieren.

Alle Informationen, die uns zur Verfügung stehen veröffentlichen wir hier in chronologischer Reihenfolge. Dies umfasst Berichte aus der Presse, Leserbriefe, Schreiben mit Behörden und Protokolle von Besprechungen.

1. Anfrage an die Gemeinde bezüglich der Gerüchte über die Reaktivierung des Steinbruchs [08.10.2010]
2. Antwort des Bürgermeisters Herr L. Blättel [11.10.2010]
3. Brief an die untere Naturschutzbehörde [25.10.2010]
4. Bericht NNP "Wieder Basaltabbau bei Ellar" [02.11.2010] Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
5. Leserbrief von Herrn Dr. Thomas Schmitt und Herrn Peter Paul Schweitzer[05.11.2010]
6. Antwort der unteren Naturschutzbehörde [08.11.2010]
7. Zweite Anfrage an die Gemeinde  [13.11.2010]
8. Leserbrief Hildegard und Herbert Arnold [16.11.2010]
9. Protokoll des Gesprächstermines mit Bürgermeister L. Blättel [25.11.2010]
10. Leserbrief von Hernn Egon Fränkle [30.11.2010]
11. Schreiben an die Fraktionsvorsitzenden bezüglich einer Stellungnahme zum Steinbruch [21.12.2010]
12. Bericht NNP "Diskutieren und Bohren" [07.01.2011] Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
13. Leserbrief: Herrn Thomas Zey [10.01.2011]
14. Leserbrief: Gerd Arnold [12.01.2011]
15. Bericht des NABU in den Waldbrunner Nachrichten [17.02.2011]
16. Antwort der CDU- Fraktion Waldbrunn/Ww. [23.02.2011] 
17. Die Bürgerliste Waldbrunn hat den stillgelegten Steinbruch «Auf der Lay» in Ellar besichtigt. [08.03.2011]

18. Basaltbruch? Nein,danke! Pressebericht in der NNP zur Bürgerversammlung [12.03.2011]   Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
19. Protest aus Hadamar [12.03.2011]
20. Bürger gegen Steinbruch - Pressebericht des Weilburger Tageblattes. [13.03.2011]  Mit freundlicher Genehmigung des Weilburger Tageblatt
21. Besorgte Bürger schließen sich bei Wer-Kennt-Wen in der Gruppe: " Schützt das Heidenhäuschen" zusammen [12.03.2011]
22. Ganz andere Probleme. Leserbrief von Herrn Dr. Thomas Schmitt [12.03.2011]
23. FWG gegen Basaltbruch [14.03.2011] 
Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
24. Leserbrief: Bei der Komunalwahl die Katze im Sack kaufen [14.03.2011]
25. Leserbrief: Das Schweigen der Parteien [14.03.2011]
26. Leserbrief: Auf die Bürger hören... [18.03.2011]
27. Leserbriefe: FFH Gebiet als Siegel und Anschlag auf den Lebensraum
28. Der Widerstand regt sich. Pressebericht in der NNP
Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
29. Widerstand breitet sich aus. Pressebericht in der NNP  Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
30. Antwort auf eine Anfrage bei dem Regierungs Präsidium. [12.04.2011]
31. Rund 350 Steinbruch-Gegner am Heidenhäuschen vorläufiger Bericht von Volker Thies [17.04.2011]
32. Marsch zum Heidnhäuschen Bericht aus der NNP vom 20.04.2011
Pressebericht in der NNP Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
33. 1900 Unterschriften gegen Steinbruch am Heidenhäuschen Bericht von Volker Thies [08.06.2011]
34.
1900 Unterschriften gegen Steinbruch am Heidenhäuschen  Pressebericht in der NNP Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse/NNP ( www.nnp.de Logo NNP
35. Bericht zur Übergabe der Unterschriften.
36. Schreiben des NABU an die Fraktionen bezüglich eines Gesprächstermines

Unterschriftenlisten

Die Unterschriftenlisten wurden eingesammelt und ausgezählt. Aus Waldbrunn, Elbtal und Hadamar kamen 1900 Unterschriften zusammen. Diese Listen wurden an den den Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Marc Eisenkopf, übergeben. 

Erste Proteste gegen den Steinbruch in Ellar am Heidenhäuschen

Bei der Winterwanderung der FFW Hintermeilingen wurden Protestplakate gegen die Wiederinbetriebnahme des Steinbruchs "Auf der Lay" entdeckt.

Protestplakat gegen den Steinbruch Lay im Naturschutz und FFH Gebiet Heidenhäuschen bei Ellar Waldbrunn   Protestplakat gegen den Steinbruch Lay im Naturschutz und FFH Gebiet Heidenhäuschen bei Ellar Waldbrunn   Protestplakat gegen den Steinbruch Lay im Naturschutz und FFH Gebiet Heidenhäuschen bei Ellar Waldbrunn

 

Lage des Steinbruches

Der Steinbruch befindet sich in unmittelbarer Nähe der Ortschaften Ellar, Hintermeilingen, Hangenmeilingen und Steinbach. Diese Ortschaften können bei einer Reaktivierung mit einer Geräusch-, sowie Dreck- und Staubbelastung durch den Abbau des Basalts rechnen, sowie mit einem hohen Verkehrsaufkommen durch Basalt- LKW.
Der alte Steinbruch liegt in dem Naturschutzgebiet „Heidenhäuschen“ und FFH (Flora, Fauna und Habitat) Gebiet. Dieses Gebiet dient dem Schutz von wildlebenden Arten und deren Lebensräumen. Auch grenzt er direkt an ein Wasserschutzgebiet an.
Auf der nachfolgenden Karte ist der alte Steinbruch markiert. Die blaue Umrahmung stellt die wahrscheinlichen Ausmaße dar, sollte der Steinbruch reaktiviert werden.  


Steinbruch "Auf der Lay" bei Waldbrunn Ellar auf einer größeren Karte anzeigen

 

Vor- und Nachteile der Reaktivierung des Steinbruches

Für die Gemeinde Waldbrunn:

Vorteile: Nachteile:
- Einnahmen (Pachteinnahmen, Gewerbesteuer, Beteiligung am Abbau - Höhe unbekannt)- Schäden an Straßen durch den hohen LKW Verkehr

- Schäden am Kanal- und Wassernetz

- Klimaveränderung

- Zerstörung des Naturschutz- und FFH- Gebietes

- Zerstörung kulturhistorischer Stätten

- Störung des Wasserhaushalts

Hierbei stellt sich allerdings die Frage, ob die zu erwartenden Einnahmen die Kosten, welche durch eine höhere Belastung der Straßen entstehen, überhaupt decken. Die Waldbrunner Straßen sind teilweise in einem schlechten Zustand und für eine so hohe Belastung durch LKWs nicht ausgelegt. Dadurch können hohe Kosten, welche nicht quantifizierbar sind, für Sanierungsarbeiten entstehen. Wer kommt hierfür auf? Die Firma Schmidt Basalt oder die Bürgerrinnen und Bürger entsprechend der Straßenbausatzung?

Für die Firma Schmitd Basalt:

Vorteile: Nachteile:
- hohe Gewinne durch den Verkauf des Waldbrunner Basalts?

Für die Bürger und Bürgerinnen von Hintermeilingen, Ellar, Hangenmeilingen und Steinbach:

Vorteile: Nachteile:

- hoher LKW Verkehr (Verminderung der Verkehrssicherheit)

- Verschmutzung durch Staub
  (durch Sprengungen und Brecheranlagen. Daraus resultiert eine schlechtere Luftqualität)

- höhere Instandhaltungskosten für die Gebäude
  (Verschmutzung durch Staub, Erschütterungen durch den höheren LKW Verkehr)

- Lärmentwicklung (durch Sprengungen, Brecheranlagen und LKW)

- Gesundheitliche Schäden durch Feinstaubbelastung

- Abholzung des Waldes. Daraus resultiert eine starke Störung des Wasser- und Klimahaushaltes

- Verlust des Naturschutzgebietes "Heidenhäuschen"

- Verlust des FFH- Gebietes (Flora, Fauna, Habitat)

- Verlust des Naherholungsgebietes

- Wertminderung der persönlich geschaffenen Werte

Die eindeutigen Verlierer sind bei einer Reaktivierung des Steinbruches die Natur und die Bürgerinnen und Bürger der umliegenden Ortschaften. Sie haben wenige bzw. keine Vorteile. Allerdings werden Sie stark durch den LKW- Verkehr, Staub- und Geräuschentwicklung belastet.
Laut dem Bericht "Schule im Steinbruch", erschienen in der NNP, werden in Elbgrund/Langendernbach 2000 Tonnen Basalt pro Tag verarbeitet. Das entspricht bei 20 Tonnen LKWs 100 Voll- und 100 Leerfahrten. Insgesamt also 200 Fahrten am Tag. Bei 8 Arbeitsstunden (640 Minuten) fährt alle 3,2 Minuten ein LKW durch die engen Straßen von Ellar, Hintermeilingen oder Steinbach.
Ebenfalls ist entsprechend diesem Bericht der Lärm der Brecheranlage bei entsprechendem Wind in der 4 Kilometer entfernten Elbtalschule zu hören. Die direkt betroffenen Ortschaften liegen alle zwischen ca. 0,7 und 2,5 Kilometern von dem Steinbruch entfernt. Also viel näher. Dadurch wird der Lärmpegel erheblich höher sein.

 

Fehlen Ihnen Informationen oder haben Sie weitere Fragen? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 05. Dezember 2011 um 19:24 Uhr